Atlantik Tag 9

Ahoi, heute gibt es keine Audio-Datei. Wir sind inzwischen 5h hinter der Zeit in Europa, daher melden wir uns erst so spät. Es ist nicht viel passiert heute. Das Thema Angeln ist wahrscheinlich endgültig vorbei. Nachdem wir unsere verbleibende Leine auf die Angel gezogen haben, Vorfach und den letzten Köder montiert hatten, ginge uns sofort etwas in die Leine: Algen! Es sind wohl Braunalgen, die man auch Sargassum nennt, die in langen Spuren und zunehmend auch in großen Felder auf dem Wasser schwimmen. Die bleiben in der Leine Hängen und dann spätestens am Köder. Schnell kommen mehrere zusammen und am Ende baut ein dickes Büschel Algen soviel Druck auf, dass man denkt, man hätte Moby Dick am Haken. Das liegt natürlich auch an der Geschwindigkeit, die nach wie vor zwischen 5 und 10 Knoten liegt, je nachdem, ob man die Welle hoch oder herunterfährt. Nach zwei Versuchen mit der Angel waren wir auf jeden Fall froh, die Leine überhaupt wieder einholen zu können – dafür waren schon zwei Mann ordentlich am Ackern. Fisch werden wir dann wohl erstmal nur aus der Dose essen.

Sonst sind wir guter Dinge, essen lecker und gewöhnen uns mehr oder weniger an die Schaukelei. Der Mond zeigt sich auch hin und wieder und beginnt langsam zu wachsen, so dass die völlige nächtliche Schwärze einem silbrig schimmerndem Mondlicht weicht.

Morgen dann wieder mit einem Audiofile, bis dahin eine gute Nacht!

2 Kommentare zu „Atlantik Tag 9“

  1. hallo ihr lieben! ich habe jetzt gerade einen Biosphera Binge gemacht – 1h lang eure letzten 5 Beiträge angehört und gelesen. das katapultiert mich total in meine 2 Wochen Transat zurück!! die 50 Shades of Blue des Meeres, das schaukeln mit dem Katamaran, die Zweifel, das Essen was durch die Kabine fliegt, die unglaublichen Gemütsschwankungen zwischen tief traurig und unglaublich glücklich. wir hatten ein wenig mehr Glück mit dem Angeln, vor allem am Anfang, wir waren aber viel langsamer (4,5kn) und ständig völlig untersegelt gefahren.
    und wir haben ab der Mitte das Fischen aufgegeben,weil nur noch Sargassen geangelt, so wie ihr. und wenn ein Fisch biss riss er oft an. dann hatten wir keine Lust mehr Fische zur verletzen oder mit Zahnspangen zu versehen und haben einfach nur noch bei den locals gekauft oder mit der Harpune gefischt 😀.

    wir waren auch 4 Erwachsene, aber dazu noch 2 kleine Kinder. und die jeden Tag bei all dem Segeln und den Anstrengungen die ihr auch erlebt noch mit zu bespassen und zu behüten war echt eine krasse Sache…

    ich wünsche euch noch eine wunderschöne Fahrt, bis ganz bald, dicker Knutscher

  2. hallo ihr lieben! ich habe jetzt gerade einen Biosphera Binge gemacht – 1h lang eure letzten 5 Beiträge angehört und gelesen. das katapultiert mich total in meine 2 Wochen Transat zurück!! die 50 Shades of Blue des Meeres, das schaukeln mit dem Katamaran, die Zweifel, das Essen was durch die Kabine fliegt, die unglaublichen Gemütsschwankungen zwischen tief traurig und unglaublich glücklich. wir hatten ein wenig mehr Glück mit dem Angeln, vor allem am Anfang, wir waren aber viel langsamer (4,5kn) und ständig völlig untersegelt gefahren.
    und wir haben ab der Mitte das Fischen aufgegeben,weil nur noch Sargassen geangelt, so wie ihr. und wenn ein Fisch biss riss er oft an. dann hatten wir keine Lust mehr Fische zur verletzen oder mit Zahnspangen zu versehen und haben einfach nur noch bei den locals gekauft oder mit der Harpune gefischt 😀.

    wir waren auch 4 Erwachsene, aber dazu noch 2 kleine Kinder. und die jeden Tag bei all dem Segeln und den Anstrengungen die ihr auch erlebt noch mit zu bespassen und zu behüten war echt eine krasse Sache…

    ich wünsche euch noch eine wunderschöne Fahrt, bis ganz bald, dicker Knutscher

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