Mitsegeln auf der Biosphera

Ab November 2026 werde ich, Martin, allein auf der Biosphera in der Karibik segeln, da Katja ihren Lehrverpflichtungen in Deutschland nachkommen muss. Ziel ist es, entspannte Törns mit Freunden und netten Menschen zu verbringen und gemeinsam das traumhafte Segelrevier der kleinen Antillen zu genießen. Ich plane, im November in Tobago zu beginnen und dann langsam nach Norden zu segeln. In Antigua angekommen, plane ich, dies als Basis zu nehmen und Törns von Antigua oder Guadeloupe anzubieten.

Sprecht mich an, wenn ihr Ideen und Wünsche habt. Der Plan ist nicht in Stein gemeißelt und kein klassisches kommerzielles Angebot. Ich freue mich einfach darüber, diese tolle Umgebung gemeinsam mit euch zu erleben.

Die Biosphera hat 3 Doppelkabinen und theoretisch noch zwei Einzelkabinen, von denen wir aber eine als Lager nutzen. Ich könnte 6 Personen mitnehmen, die sich gut kennen, vier Personen oder weniger sind natürlich entspannter und komfortabler. Die Doppelbetten sind nicht breit, es ist also eher etwas für Menschen die sich kennen und mögen. Es gibt aber auch noch eine Bank im Salon und zwei Bänke im Außenbereich auf denen man gut schlafen kann.

Ihr müsst keine Segelerfahrung haben, ich freue mich natürlich, wenn ihr aktiv mitmacht. Das, worauf es ankommt bringe ich euch bei.

Die Schwerpunkte der Törns richten sich nach den Bedürfnissen der Crew. Wir können einfach entspannt chillen, die relaxte Atmosphäre der Karibik genießen, schnorcheln und schwimmen sowie den Sonnenuntergang mit Rumpunch genießen. Wir können auch sportlicher Segeln oder gar an einem der Sailing Events „Antigua Sailing Week“ oder Dominka sailing event teilnehmen. Auch Nachtfahrten können Spaß machen und so überbrücken wir natürlich schnell auch größere Distanzen.

Kitesurfen: Wir werde an tollen Kitespots vorbeikommen und die Gelegenheit nutzen, um über trükisblaues Waser und vielleicht sogar mit Schildkröten zu kiten. Starten können wir von Bord oder vom Strand. Ihr müsst Basiskenntnisse sowie euer eigenes Equipment mitbringen. Ich bin kein Kitelehrer, bringe euch aber zu den Spots und sorge auch bei Bedarf für den Rücktransport per Dinghy.

Wir werden das Kitesurfen in die Törns einbauen, ohne dass das das dominante Thema wird, um das sich alles dreht. An all diesen Spots kann man auch entspannt am Strand chillen, schnorcheln oder schwimmen.

Wir kochen gemeinsam und teilen uns auch sonst die kleinen alltäglichen Aufgaben an Bord. Wichtig ist, dass sich alle mitverantwortlich fühlen und einfache Dinge, wie „kein Sand ins Boot und kein Sand ins Dinghy“ beachten.

Der Unterhalt der Biosphera ist mit ziemlich hohen Kosten verbunden. Wer uns verfolgt hat, ist auch über etliche Reparaturen im Bilde. Wir brauchen daher eine Kostenbeteiligung für das Mitsegeln. Richtwert sind 500€ für eine Woche in der Doppelkabine dazu kommt die Bordkasse, d.h. Essen, Diesel und ggf. Marinakosten. Wenn ihr das ganze Boot für euch und mich haben wollt, rechnet mit 2.000€ pro Woche.

Hier eine Übersicht über die geplanten Termine. Wenn Ihr andere Terminwünsche habt, sprecht mich an, vielleicht bekommen wir das hin.

Hier eine Übersicht über die aktuelle Törnplanung:

VonBisRoute
10. Nov17. NovTobago – Tobago
17. Nov24. NovTobago – Tobago
24. Nov12. Dez Tobago – Grenada – Grenadinen – St. Vincent – Martinique
20. Dez02. JanMartinique – Domenica – Guadeloupe
03. Jan10. JanGuadeloupe – Antigua/Barbuda
10. Jan16. JanAntigua/Barbuda – Guadeloupe
23. Jan30. JanGuadeloupe – Antigua/Barbuda
30. Jan06. FebAntigua/Barbuda – Guadeloupe
13. Feb20. FebGuadeloupe – Antigua/Barbuda
20. Feb27. FebAntigua/Barbuda – Guadeloupe
27. Feb13. MrzGuadeloupe – Domenica – Martinique
13. Mrz27. MrzMartinique – Domenica – Guadeloupe
03. Apr10. AprGuadeloupe – Antigua/Barbuda
10. Apr17. AprAntigua/Barbuda
17. Apr24. AprAntigua/Barbuda
24. Apr01. MaiAntigua/Barbuda

Wenn euch für einen Abschnitt interessiert, ihr Anregungen, Ideen oder Wünsche habt, sendet mir bitte eine eMail an hello@biosphera.life .

Hier ein kurze Beschreibung der Abschnitte:

Tobago – Tobago

Schwerpunkt dieses Törns ist es, die Schönheiten des Biosphärenreservats im Norden Tobagos zu erkunden. Dieser Abschnitt startet im nördlichen Teil von Tobago, in Charlotteville. Charlotteville ist ein sehr ursprünglicher Ort, der sich in den letzten 50 Jahren kaum verändert hat. Gelegen im gut geschützten Man o War Bay mit vielen Schnorchelmöglichkeiten, ist es ein optimaler Punkt, um in der Karibik anzukommen. Die Condor fliegt jeden Dienstag direkt von Frankfurt nach Tobago, weswegen wir diesen Törn auch am Dienstag starten. Von Charlottville aus warden wir bei gutem Wetter die Nordspitze Tobagos umrunden und in der Belmount Bay ankern. Hier gibt es fantastische Schnorchelmöglichkeiten in bunten Korallengärten. Von dort segeln wir bis zur Südspitze Tobagos, wo wir in türkisblauem Wasser baden werden. Die verbleibenden Tag dieses einwöchigen Törns wegeln wir gemütlich entlang der Nordseite der Insel und halten an so schönen Orten wie Plymouth und Castara.

Tobago – Grenada – Grenadinen – St. Vincent – Martinique

Dieser Abschnitt startet im nördlichen Teil von Tobago, in Charlotteville. Charlotteville ist ein sehr ursprünglicher Ort, der sich in den letzten 50 Jahren kaum verändert hat. Gelegen im gut geschützten Man o War Bay mit vielen Schnorchelmöglichkeiten, ist es ein optimaler Punkt, um in der Karibik anzukommen. Die Condor fliegt jeden Dienstag direkt von Frankfurt nach Tobago, weswegen wir diesen Törn auch am Dienstag starten. Den ersten Tag an Bord werden wir mit einem BBQ am Pirates Bay beenden, um am nächsten Tag in Richtung Süden aufzubrechen. Dort empfängt uns türkisfarbendes Wasser, in dem wir traumhaft schnorchel, Kajakfahren oder auch Kitesurfen können – je nach Wetter und Wunsch der Crew. Nach 2-3 paradisischen (tropischen?) Tagen bereiten wir uns auf die Überfahrt nach Grenada vor. Die ca. 80sm offener Atlantikpassage können wir entweder mit einem frühen Start oder einer Übernachtfahrt bewältigen, auch hier entscheiden wir in Abhängigkeit von Wetter und Bedürfnissen der Crew.

Grenada ist eine unglaublich grüne Insel und zudem ein Paradies für Segler. Schöne geschützte Buchten, gute Restaurants und Bars stehen tropischer Natur, Wasserfällen und entsprechenden Wandermöglichkeiten gegenüber.

Üppigkeit

Nördlich von Grenada werden wir Carriacou besuchen, was uns mit türkisblauem Wasser und traumhaften (glitzernden) Strände erwartet. Ein Paradies zum schwimmen und schnorcheln. Von Carriacou ist es nicht weit nach Union Island, wo man hervorragend schnorcheln und Kitesurfen kann. Die kleine Insel wurde 2024 von einem Hurricane verwüstet und freut sich sehr über Jachten, die die wieder eröffneten Restaurants besuchen und damit einen Teil zum Wiederaufbau beitragen.

Von Union geht es in die Tobago Cays, wo wir von einem weiten Hufeinsenörmigen Riff geschützt mit Schildkröten und Rochen schnorcheln werden. Dazu grillen die einheimischen Fischer  Hummer am Strand.

Nach den Tobago Cays geht es in Richtung Bequia, einem Mekka für Segler mit einer riesigen Bucht, in der etliche Weltumsegler vor Anker liegen.

Von Bequia geht es nach St. Vincent, was sehr ursprünglich ist und üppig grün.

Von St.Vincent aus sind es ca. 90sm nach Martinique, die wir entweder mit einer Nachtfahrt oder mit Zwischenstop in St. Lucia absolvieren.

Der Törn bietet eigentlich alles, was Karibiksegeln ausmacht: offene Seepassagen, in denen wir in Passatwind und Atlantikwelle segeln, türkisblaues Wasser sowie weiße Sandstrände und üppige tropische Vegetation der Vulkaninseln erleben.

Martinique – Domenica -Guadeloupe

In Martinique starten wir in Le Marin, dem Yachtzentrum der Insel und der Ort, wo man am besten Proviant aufnehmen kann. Nach dem Ankommen und Einkaufen geht es nach St. Anne, wo alle ein erstes Bad nehmen können. Von dort geht es entlang der Süd-West-Seite der Insel einen entspannten Schlag in Richtung Grand Anse. Dort können wir mit Schildkröten schnorcheln und bunte Korallenriffe in niedriger Wassertiefe bestaunen. Als weitere Stationen auf Martinique bietet sich Fort de France an, die Hauptstadt Martiniques mit vielen Kolonialbauten. Weiter nördlich gibt es mehrere schöne Ankerbuchten zum schwimmen, schnorcheln oder auch für ein nettes Restaurant an Land.

Von einer der nördlichen Buchten gibt es den ersten längeren Schlag von ca. 5 Stunden in Richtung Domenica. Domenica ist seit 1978 unabhängig und noch sehr naturnah. Wir können Wanderungen in einen üppig tropischen Urwald unternehmen oder einfach nur an einem der vielen Wasserfälle entspannen. Ausgangspunkte für die Ausflüge im Süden ist die Hauptstadt Roseau. Weiter im Norden liegt die Ankerbucht von Portsmouth, von der aus man direkt loswandern kann. Ein Highlight ist das BBQ mit DJ am Strand, was eine lokale Kooperative ausrichtet.

Nach viel Dschungel und grün geht es weiter nach Norden, wo wir in Terre-de-Haut vor Anker gehen. Auch hier gibt es wieder großartige Schnorchelspots, wer will kann auch sich auch einem Tauchgang mit der lokalen Tauchschule anschließen.

Von Terre de Haut geht es in Richtung Guadeloupe, entweder entlang der Westküste, an der es erneut hervorragende Tauch- und Schnorchelspots gibt oder in Richtung Pointe-á-Pitre, der Hauptstadt Guadeloupes. Dort ankern wir vor der Ilet á Cochon, wo wir zum einem noch einmal schwimmen können, zum anderen aber mit dem Dinghy in die Hauptstadt Guadeloups fahren können. Die Stadt bietet ein spannendes Sklavereimuseum und etliche Restaurants und Geschäfte, sowie den kürzesten Weg zum Flughafen.

Guadeloupe – Antigua/Barbuda

Wir starten diese Törnabschnitte entweder in Point á Pitre oder in Deshaies. Deshaies hat einen tollen Strand mit guten  Schnorchelbedingungen mit Schildkröten und bunten Rifffischen . Von hier gibt es auch tolle Wanderungen, die entweder dichten Regenwald oder tolle Aussichten über die Buchten bieten.

Von Deshaies starten wir in Richtung Antigua, eine Überfahrt von ca. 6 Stunden. Ankommen werden wir in English Harbour oder Falmouth Harbour, was mit dem Weltkulturerbe „Nelsons Dockyard“ einen Einblick in die Kolonialgeschichte gibt. Zudem kann man gut schnorcheln und sich von den zahlreich vorhandenen Superjachten beeindrucken lassen.

Östlich geht es in Richtung Green Island, einer Insel mit tollen Schnorchelplätzen und ein hervorragender Kite-Spot. Ein Riff schützt vor den Wellen, lässt aber den Passatwind passieren, was ideale Bedingungen bietet.

Die Ostküste bietet weitere idyllische Ankerspots, wie z.B. Great Bird Island, denen wir sicher einen Besuch abstatten werden, bevor es in Richtung Barbuda geht.

Barbuda besticht mit endlosen strahlend weißen Sandstränden und klarem, türkisfarbenem Wasser – ein absoluter Traum. Hier können wir kiten, schnorcheln oder einfach nur am Strand chillen.

Der letzte Schlag geht zurück nach Antigua, wo von St. Johns regelmäßig Flüge nach London gehen. Alternativ fahren wir noch zurück bis nach Deshaies auf Guadeloupe, was ggf. Flugverbindungen noch einfacher macht.

Grundsätzlich lässt sich der Törn von Guadeloupe nach Antigua/Barbuda als ein- oder zwei Wochen Törn gestalten.

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